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EU-Kommission stellt neues KI-Tool für Warnmeldungen und Betrugsbekämpfung bei Lebensmitteln vor

Das neue Tool wird die Verbrauchersicherheit verbessern und den nationalen Behörden ein effektiveres Arbeiten ermöglichen.

13 März 2026
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Die Europäische Kommission hat TraceMap vorgestellt, eine neue Plattform auf der Grundlage künstlicher Intelligenz (KI) zur schnelleren Aufdeckung von Lebensmittelbetrug, verunreinigten Lebensmitteln und Ausbrüchen lebensmittelübertragener Krankheiten in der EU. Entsprechend den hohen EU-Sicherheitsstandards bei Lebensmitteln und Importwaren wird das neue Tool die Verbrauchersicherheit verbessern und den nationalen Behörden effektiveres Arbeiten ermöglichen, indem Risiken für die Lebensmittelsicherheit und Betrügereien auf innovative Weise bewertet, aufgedeckt und angegangen werden.

Mithilfe der KI wird TraceMap

  • durch vereinfachten Zugang zu kritischen Daten und ihre Analyse Risikobewertungen für die Lebensmittelsicherheit verbessern
  • Verbindungen zwischen Wirtschaftsakteuren und Lieferungen schnell erkennen
  • die gesamte Agrar- und Lebensmittel-Lieferkette überwachen, sobald ein Risiko festgestellt wurde, was einen schnelleren Rückruf unsicherer oder betrügerischer Produkte ermöglicht

Ab heute können die Behörden aller Mitgliedstaaten auf TraceMap zugreifen und somit ohne Einsatz zusätzlicher Ressourcen gezieltere Kontrollen und gründlichere Ermittlungen durchführen. Das Tool wird auf die Datenfülle der bestehenden Agrar- und Lebensmittelsysteme der EU zurückgreifen und kann so Handelsströme und Herstellungsprozesse besonders rasch zurückverfolgen. Die Plattform ermöglicht genauere Überprüfungen, verdächtige Wirtschaftsakteure werden schneller entdeckt, Ermittler können Lebensmittelbetrug und lebensmittelübertragene Krankheitsausbrüche einfacher erkennen, und vorschriftswidrige Produkte können zügiger vom Markt genommen werden. Mit TraceMap können die Mitgliedstaaten Lücken schließen, Anfälligkeiten beheben und die Betrugsbekämpfung im Agrar- und Lebensmittelsektor verbessern. Auch kann Importware entsprechend den in der Vision für Landwirtschaft und Ernährung dargestellten Maßnahmen besser kontrolliert werden.

TraceMap wurde von der EU-Kommission unter Verwendung von KI-Technik entwickelt, die Daten aus verschiedenen Plattformen für das Management der Lebensmittelsicherheit verarbeitet, strukturiert und interpretiert, darunter solche aus dem Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) und dem Integrierten EDV-System für das Veterinärwesen (TRACES). Mithilfe einer Pilotversion von TraceMap wurde unlängst Babymilch identifiziert und zurückgerufen, die mit verunreinigtem Arachidonsäureöl aus China hergestellt wurde.

10. März 2026/ Europäische Kommission/ Europäische Union.
https://ec.europa.eu

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